8. März 2012

Akzeptanzprobleme: Google+ kommt nicht in Schwung


Ich wünsche allen einen schönen, wenn auch verregneten, 8. März!

Während Facebook gestern mit einem mehrstündigen Serverausfall zu kämpfen hatte, was einige Teenager bestimmt an den Rande des Selbstmordes getrieben hat, kämpft der Konkurrent Google mit grundlegenden Problemen. Das Wall Street Journal bezeichnet das Social Media Angebot Google+ als "virtuelle Geisterstadt". AUTSCH, das tut weh. Wie kommt die Zeitung darauf? Untersuchungen zufolge hatten sich Nutzer zwischen September und Januar im Schnitt drei Minuten bei Google+ aufgehalten. Bei Facebook waren es hingegen sechs bis sieben Stunden.

Schön zu lesen ist die Reaktion von Vic Gundotra, Vizepräsident Engineering, bei Google. In einem Blog der New York Times äußert er sich entzückt über die Erfolge der sozialen Plattform: "50 Millionen der angemeldeten Nutzer seien täglich aktiv - noch nie habe er etwas so schnell wachsen sehen."

So schön so gut. Doch der Erfolg von Google+ hängt nun mal an der Verweildauer der Nutzer auf den Seiten. Nur daran orientiert sich die Werbeindustrie, nur so werden Banner und ähnliches bei Google+ gebucht und nur das entschiedet über den Erfolg oder Misserfolg eines (kostenfreien) Onlineangebots.

Alles Gute wünscht Euch
Johannes

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