So schrieb vorgestern die taz:
„Der
Deutsche Journalisten-Verband (DJV) unterstützt die aktuelle Initiative von
Journalistinnen für die Einführung einer Frauenquote in den Chefetagen von
Verlagen und Sendern. Er begrüße es, sagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken
am Montag, dass mehr als 300 Journalistinnen – darunter Sandra Maischberger,
Gabi Bauer und Iris Radisch – auf die andauernde Ungleichbehandlung in
journalistischen Führungspositionen aufmerksam machten.“
PUH! Und in einem Kommentar schließt
sich die Zeitung gleich noch der Forderung an. Mit reichlich männlichen
Klischees (Testosterongeruch, Bullenkoppel,…). Aber genau diese wollte Frau
Oestreich doch aus den Redaktionsräumen verdammen. Das gilt wohl nur in eine
Richtung – schade eigentlich: Der Frauenquote hat die Kommentatorin jedenfalls
einen Bär(innen)dienst erwiesen (inklusive Östrogengeruch).
Was alleine zählt ist die Qualifikation
und die Fähigkeit, Menschen (Redaktionen) zu führen. Wer dies per Quote entscheiden
(lassen) möchte, hat den Grundstein für eine journalistisches Amateurliga
gelegt.
Bis bald
Johannes