29. Februar 2012

Frauenquote im Journalismus – so ein Bull(innen)shit


So schrieb vorgestern die taz

„Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) unterstützt die aktuelle Initiative von Journalistinnen für die Einführung einer Frauenquote in den Chefetagen von Verlagen und Sendern. Er begrüße es, sagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken am Montag, dass mehr als 300 Journalistinnen – darunter Sandra Maischberger, Gabi Bauer und Iris Radisch – auf die andauernde Ungleichbehandlung in journalistischen Führungspositionen aufmerksam machten.“

PUH! Und in einem Kommentar schließt sich die Zeitung gleich noch der Forderung an. Mit reichlich männlichen Klischees (Testosterongeruch, Bullenkoppel,…). Aber genau diese wollte Frau Oestreich doch aus den Redaktionsräumen verdammen. Das gilt wohl nur in eine Richtung – schade eigentlich: Der Frauenquote hat die Kommentatorin jedenfalls einen Bär(innen)dienst erwiesen (inklusive Östrogengeruch).
Was alleine zählt ist die Qualifikation und die Fähigkeit, Menschen (Redaktionen) zu führen. Wer dies per Quote entscheiden (lassen) möchte, hat den Grundstein für eine journalistisches Amateurliga gelegt.
Bis bald
Johannes

28. Februar 2012

Nun ist es soweit

Herzlich willkommen. Heute schreibe ich meinen ersten Blog, und ich bin wirklich gespannt, wie konsequent ich das durchstehen werde. Themen gibt es genug, über die man sich mehr oder weniger aufregen könnte, aber beginnen wir mal langsam. Da ich aus München bin, schaue ich zunächst einmal in meine Stadt. Und was lese ich da: 

Im Frühjahr wird die Deutsche Journalistenschule in das Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung ziehen. Also raus aus den "gemütlichen" Räumen in der Innenstadt, ab in den Münchner Osten. Schade, denn ich war selber dort und habe stets den Charme rund um das Altheimer Eck genossen. Schnell einmal in der Pause einen Espresso am Rindermarkt gegönnt, oder einen Salat im Tante Emma Laden um die Ecke ergattert (war aber meistens schon ausverkauft).

Aber es hat auch sein Gutes. Jetzt müssen die Schüler zwar etwas weiter für Ihre Bildung reisen, aber dafür dürfen die Redakteure der SZ (die ja zum Teil den Unterricht an der DJS abhalten) im Verlagsgebäude bleiben, worüber sich die Herausgeber in Form von weniger Fehlzeiten freuen werden.

Bis bald
Johannes